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"Ostasiatika" bei Ruoff

09.04.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Mit einer weiteren Sonderausstellung setzt die Ruoff-Stiftung in Nürtingen ihr diesjähriges Veranstaltungsprogramm fort. In der Ausstellung Ostasiatika Kunst und Kunsthandwerk aus der Sammlung Eugen Müller-Kaiser werden religiöse Kultgegenstände, Gegenstände chinesischen Brauchtums, Textilien und Möbel in den Stiftungsräumen präsentiert.

Der aus Heidenheim stammende Eugen Müller war aus geschäftlichen Gründen zwischen 1910 und 1934 in China ansässig. Bei seinen Reisen durch Tibet, die Mandschurei, die Mongolei und andere Provinzen Chinas erwarb er zahlreiche Kunstgegenstände, die viel über seine Verbundenheit mit der chinesischen Kultur aussagen. Während eines Zwischenaufenthaltes in Deutschland lernte er seine spätere Frau Marta Kaiser, Kaufmannstochter aus Nürtingen, kennen. Das Ehepaar, das den Doppelnamen Müller-Kaiser angenommen hatte, lebte in Peking, Tientsin und Shanghai, bevor es 1934 beschloss, China zu verlassen und nach Deutschland zurückzukehren. In zwei großen Holzkisten verpackt gelangten ihr Hausrat und die Kunstsammlung nach Nürtingen. In Deutschland war Eugen Müller-Kaiser bis zu seinem Tode im Jahr 1962 als Mitgesellschafter bei der Firma Georg Kaiser KG zusammen mit seinem Schwager Viktor Kaiser tätig. Seine Frau, ebenfalls in der Firma tätig, starb 1980 in Nürtingen.


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