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Mit Kommissar Häberle auf der Erfolgsspur

05.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Krimiautor Manfred Bomm las in der Buchhandlung im Roten Haus aus seinem sechsten Roman Beweislast

NÜRTINGEN. Am 1. April 2006 öffnete die Buchhandlung Im Roten Haus zum ersten Mal ihre Türen, und schon fünf Tage später las als erster Gast der Krimiautor Manfred Bomm. So war der Leseabend am vergangenen Freitag nicht nur Buchvorstellung und Lesung, sondern gleichzeitig auch Geburtstagsfeier.

Mit Stolz und Freude begrüßte Heike Pflüger den Gast. Ein Abend mit Bomm ist mehr als eine Lesung es gab Exkurse in die Politik, Bemerkungen zum Thema Rente, Kommentare zur deutschen Justiz und vor allem ging es um die Problematik von Hartz IV. Was haben diese Themen mit einem Krimi zu tun, der in Göppingen und Ulm spielt? Bomm betonte, dass ein Krimi auch immer die Zeit, in der er spielt, reflektieren sollte. Angeklagt ist in diesem Roman (Bomms sechstem Buch mit dem Kommissar Häberle) der 55-jährige Ingenieur Ketschmar, der nach zehn Monaten Arbeitslosigkeit von Hartz IV bedroht ist. Als Grauer, der Agent Ketschmars im zuständigen Jobcenter, tot aufgefunden wird, scheint alles klar. Laut war der Streit am Morgen des Todestages gewesen, unbeherrscht und tief verletzt Ketschmar, dem Grauer gesagt hatte: Sie sind einfach zu alt! Auch DNA-Spuren weisen auf Ketschmar hin.


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