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Material mit zeitloser Attraktivität

06.03.2012 00:00, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ohne Stromgitarren: Arndt, Gross & Conti im Club Kuckucksei

NÜRTINGEN. Timo Gross, einer der derzeit angesagten Bluesgitarristen Deutschlands, riskierte einen tiefen Blick in die Seele seines Trio-Kollegen Alex Conti, als er das letzte Stück des Konzertes ansagte, zu dem das Arndt, Gross & Conti Trio jüngst in den Nürtinger Club Kuckucksei gekommen war.

Wie einst im Mai 1968 die Großmeister David Crosby, Stephen Stills und Graham Nash hatten auch die drei, wie Gross es auszudrücken pflegte, eher fürs E-Gitarrenquälen berüchtigten Bandleader aus deutschen Landen ihre Stromgitarren vorübergehend eingemottet, um mit Akustik-Klampfen bewaffnet den Inhalt ihrer neuen CD „Crossinge Borders“ in Clubs und Hallen in Deutschland und einigen angrenzenden Regionen zu verbreiten.

Kurz: das Konzept kam an, der „Marrakesch Express“ hat sich einer starken Verjüngungskur unterzogen, jubelt nicht mehr in den höchsten Hippie-Sounds, hält dafür jedoch auch in Nürtingen. Bodenständiger Blues, die Rockmusik der letzten fünf Jahrzehnte und ein Schuss Country-Folk finden sich zu einer Melange, die weder Bass noch Schlagzeug vermissen lässt. Das Songmaterial strahlt eine zeitlose Attraktivität aus, dazu addieren sich live die unkomprimierten Charakteristika der drei Gitarristen.


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