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Makellose Reinheit und Schönheit des Klangs

28.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lebendige Musikgeschichte: Der Tübinger Kammerchor Concerto vocale überzeugte in der Martinskirche

NECKARTENZLINGEN. Wer das Konzert des Tübinger Kammerchors Concerto vocale in Neckartenzlingen verpasst hat, sei aufrichtig bedauert. Mit sieben sehr unterschiedlichen Komponisten aus drei Jahrhunderten ließ der Kammerchor in der Martinskirche am Samstag ein Stück Musikgeschichte äußerst lebendig werden und stellte sein hohes musikalisches Niveau unter Beweis.

Der Chor besteht aus Studenten und Mitarbeitern der Universität Tübingen und wird im Lauf des nächsten Jahres auch in der neuen Stunde der Kirchenmusik in Nürtingen zu hören sein und voraussichtlich in der Kleinen Reihe des Kulturrings Neckartenzlingen. Chorleiter Peter Unterberg hat nach Dirigierkursen beim ehemaligen Tübinger Bezirkskantor Gerhard Steiff Chorleitung studiert und ist heute Dozent für Musik am Leibniz-Kolleg in Tübingen.

Der Chor sang aus akustischen Gründen hinter dem Altar im romanischen Chorraum der Kirche, und diese Entfernung zum Publikum sollte der einzige Nachteil sein, den man dem jungen Chor an diesem Abend vorhalten könnte. Das Konzert begann mit Motetten aus der Geistlichen Chormusik von Heinrich Schütz aus der Zeit am Ende des Dreißigjährigen Krieges. Fein ausbalancierte Reinheit sorgte hier für ein sanftes und kristallklares Klangbild. Schwebungsfrei wurde intoniert, die einzelnen Stimmen waren hervorragend miteinander verbunden.


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