Kultur

Lieder von Liebe und Schmerz

04.03.2020 05:30, Von Hans-Günther Driess — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Volker Bengl und Frank Oidtmann interpretieren eindrucksvoll Franz Schuberts „Winterreise“

Tenor Volker Bengl und Pianist Frank Oidtmann in der voll besetzten Kreuzkirche   Foto: Driess
Tenor Volker Bengl und Pianist Frank Oidtmann in der voll besetzten Kreuzkirche Foto: Driess

NÜRTINGEN. Das Thema der „Winterreise“ ist in heutiger Zeit aktueller denn je: „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“. Ein Fremdling, ein Mensch ohne Heimat, wandert singend durch düstere und fahle Winterlandschaften. Er fühlt sich ausgestoßen und angefeindet, er kommuniziert nicht mit Menschen, sondern mit der Natur, bellenden Hunden und am Ende mit einem Leiermann, der den Tod symbolisiert. In den 24 Liedern spiegelt Franz Schubert sein eigenes Schicksal als unglücklich Verliebter, seine Einsamkeit und Todessehnsucht wider. Im Herbst 1827, ein Jahr vor seinem Tod, vollendete der schwerkranke Komponist diesen Liederzyklus nach Texten von Wilhelm Müller.


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