Kultur

„Lasst euch die Kindheit nicht austreiben!“

28.01.2012 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Vom Kleinmaleins des Seins“: Walter Sittler schenkte den Nürtingern zum zweiten Mal einen hinreißenden Kästner-Abend

NÜRTINGEN. Er liegt einfach auf der Bühne. Und denkt nach. Denkt Gedanken und sucht Erinnerungen, die wie geprügelte Hunde seien. Walter Sittler ist wieder in den Anzug Erich Kästners geschlüpft. So wie er es in „Als ich ein kleiner Junge war“ schon einmal getan hat. Vor ziemlich genau zwei Jahren auch hier in Nürtingen. Nun ließ der Stuttgarter Fernseh- und Filmschauspieler die Kindheit des großen deutschen Schriftstellers hinter sich. So durfte sein Publikum im Extra-Programm des Nürtinger Kulturamts in der proppenvollen Stadthalle K3N am Donnerstag unter dem Titel „Vom Kleinmaleins des Seins“ auf den älteren Kästner zurückblicken. Das machte die Sache im positivsten Sinne kein bisschen unmelancholischer.

Berlin, Deutschland. Zwischen Weimarer Republik und Drittem Reich. Ein Land, ein Leben, zwischen Hoffnung und Zerstörung. Wieder war es ein Genuss, Sittler als Kästner zu sehen, zu hören. Und wieder war es ein Genuss, jene vergangene Welt mit den Augen des begnadeten Betrachters und Schilderers Kästners zu sehen.


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