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Kultur

Kunstsammler und Pionier des experimentellen Films

20.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NT-OBERENSINGEN (red). Ottomar Domnick (geboren am 20. April 1907 in Greifswald, gestorben am 14. Juni 1989 in Nürtingen) war Facharzt für Neurologie und Psychiatrie mit eigener Klinik in Stuttgart und zählte zu den engagiertesten Sammlern und Vermittlern moderner Kunst in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Er war Filmautor und Wegbereiter des experimentellen Films (unter anderem Jonas 1957, Gino 1960, ohne datum 1962, Augenblicke 1972), er spielte Violoncello und veranstaltete Konzerte mit Werken der Neuen Musik. Seine Kulturarbeit fortzuführen ist Auftrag der von ihm und seiner Frau Greta Domnick (1909 bis 1991) gegründeten Stiftung.

Sammlung Domnick meint nicht nur Ottomar Domnicks internationale Sammlung abstrakter Malerei und Plastik der Nachkriegszeit, sondern auch den ungewöhnlichen, unter Ensembleschutz gestellten Ort ihrer Präsentation: Es ist ein privates Haus der Kunst von bezwingender Atmosphäre, 1967 von dem Stuttgarter Architekten Paul Stohrer auf die Oberensinger Höhe gebaut. Dort sind Gemälde unter anderem von Baumeister, Hartung und Winter, von Piene, Dorazio und Brüning, von Vedova, Rainer, Vostell ausgestellt. Und im weitläufigen, 1977 angelegten Garten treten Skulpturen aus Bronze, Eisen und Stahl darunter Avramidis, Lardera, Venet in Zwiesprache mit der gestalteten Natur. Haus und Park wurden im Jahr 2005 einer grundlegenden Sanierung unterzogen. (Quelle: www.domnick.de)


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