Kultur

Kontrastprogramm am Albtrauf

25.09.2019 00:00, Von Sophie Noel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Goethes „Faust“ und schwäbische Musik-Traditionen kommen in Beuren zur Aufführung

Spundlochmusig und viele weitere Akteure werden in Beuren auftreten  Foto: Wager
Spundlochmusig und viele weitere Akteure werden in Beuren auftreten Foto: Wager

BEUREN. Goethes Sprache soll am kommenden Samstag, 28. September, um 20 Uhr im Bürgerhaus ins Leben gerufen werden und die Seele der Zuhörer berühren. Rezitatorin und Sprachtherapeutin Heide Mende-Kurz, Dr. Albrecht Leuteritz, sprachbegeisterter Kulturprofessor, und Timo Brunke, Bühnenpoet und Wortpädagoge, werden die ersten Szenen aus „Faust I“ vortragen.

Bei der „Faust“-Rezitation „Die Geisterwelt ist nicht verschlossen, dein Sinn ist zu, dein Herz ist tot“ stehe nicht der intellektuelle Inhalt des Meisterwerkes im Vordergrund, sondern die Wirkung der gesprochenen Sprache, so Heide Mende-Kurz. Die Bühne sei, wie auch zu Goethes Zeit „sehr harmlos“. So bilde das Hören und nicht das Sehen den Höhepunkt der Aufführung. „Die Bilder entstehen durch Sprache“, erklärt Mende-Kurz.


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