Kultur

Komponisten-Spätwerke ergänzten sich

20.03.2014, Von Udo Klebes — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Nürtinger Kantorei verknüpfte in ihrem Konzert Mozarts Requiem mit Schostakowitschs 14. Symphonie

Stimmgewaltiger Klangkörper: die Nürtinger Kantorei beim Konzert in der Stadtkirche Foto: privat
Stimmgewaltiger Klangkörper: die Nürtinger Kantorei beim Konzert in der Stadtkirche Foto: privat

NÜRTINGEN. Darauf muss man erst einmal kommen: die Kombination und blockweise ineinander gegliederte Aufführung von Mozarts Totenmesse in d-Moll KV 626 und Dimitri Schostakowitschs 14. Symphonie op. 135. Das Wagnis und der Mut des leitenden Musiker-Ehepaars Angelika Rau-Čulo und Michael Čulo ist aufgegangen – besonders nachdrücklicher Applaus in der voll besetzten Stadtkirche war der Dank an alle Beteiligten für eine nicht nur musikalisch qualitative, vielmehr auch tief bewegende Wiedergabe beider Werke, die zunächst rein äußerlich betrachtet wenig miteinander zu tun haben, bei näherer Beschäftigung jedoch thematisch ganz und gar verwandte Spätwerke ihrer Komponisten sind.


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