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Jung gestorben und schon fast vergessen

16.12.2004 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernard Tewes erinnerte in seinem Vortrag in der Kreuzkirche an Wilhelm Waiblinger - Der Freund Mörikes wurde nur 26 Jahre alt

NÜRTINGEN (heb). „Es gibt nichts!“ Mit diesem Ausruf hielt nicht etwa der Nürtinger Stadtkämmerer die Hand auf die Schatulle der Gemeinde, sondern so kommentierte Bernard Tewes am vergangenen Freitag die Situation auf dem Buchmarkt - sofern sie den Protagonisten seines im Obergeschoss der Nürtinger Kreuzkirche gehaltenen Vortrages über Wilhelm Waiblinger betrifft, einen fast vergessenen Jubilar.

Ein Tunichtgut, ein Sauf- und Raufbold den einen, war der vor 200 Jahren in Heilbronn geborene Dichter den anderen „der Sänger Italiens“ (Paul Friedrich). Wilhelm Waiblinger, genannt „Frieder“, war mit Eduard Mörike befreundet, nahm Anteil am Schicksal des Friedrich Hölderlin im Turm und starb schon mit knapp 26 Jahren in Rom an der Schwindsucht. Mit diesem Tod und einem Bild von des Dichters Grab endete ein mehr als zweistündiger Vortrag, der im Rahmen des Programms der Nürtinger Volkshochschule zu Unrecht nur wenige Besucher in die Kreuzkirche zu locken vermocht hatte.


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