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Jeder Mensch hat eine Wahl

23.03.2010 00:00, Von Marta Thor — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Samstagabend schlug die junge Schauspieltruppe in der Theatergalerie mit dem Stück „Die Wahl“ nachdenkliche Töne an

NECKARTENZLINGEN. Swing-Musik erklingt, eine Szene typisch für die frühen dreißiger Jahre: Eine junge Frau sitzt in ihrem spartanisch eingerichteten Zimmer am Tisch und blättert in einer Modezeitschrift. Helene Aldinger, gespielt von Stefanie Friedrich, wartet auf ihren Mann, den erfolgreichen Schriftsteller Franz Aldinger, dargestellt von Johannes Soeder. Als dieser endlich durch die Tür tritt, sind beide überglücklich. Sehnsüchtig fallen sie sich in die Arme, jagen sich ausgelassen durchs Zimmer und holen im Gespräch die letzten Wochen der Trennung nach. Franz Aldinger berichtet von seiner Lesereise und der Buchmesse. Kästner habe er beinahe getroffen, doch besonders nachdenklich stimmen ihn die neuesten politischen Entwicklungen. „Deutschland ist doch ein Volk der Dichter und Denker, nicht der Pöbler und Krawallmacher“, echauffiert sich der idealistische Freigeist Franz Aldinger, und Helene beruhigt ihren jähzornigen Mann auf ihre sanfte Art: „Ich glaube nicht, dass sich das durchsetzen wird.“


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