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Kultur

In der Neckarburg waren Könner am Werk

16.11.2010, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Dixie Cracks zauberten ein Jazz-Highlight nach dem anderen aus dem Ärmel

NECKARTENZLINGEN. Jazz vom Feinsten – genossen im Ambiente eines spätmittelalterlichen Gemäuers mit freundlicher Gastlichkeit: All das konnte man am Samstag im Konzertsaal der Neckartenzlinger Neckarburg goutieren. Mit Clemens Wittels Dixie Cracks hatte Elfriede Emmerich eine fünfköpfige internationale Truppe engagiert, die den Titel „Cracks“ beileibe nicht zu Unrecht im Bandnamen führt.

Ein Crack ist ein echter Könner, eine Kapazität, ein Knaller halt – auf seinem Fachgebiet. Und das Fachgebiet von Karel Algoud, Daniel Barda, Trevor Richards, Clemens Wittel und der bezaubernden holländischen Vokalistin Marielle Simons (hieß so nicht auch ein gewisser Heintje mit Nachnamen?) ist Musik, genauer gesagt, der Jazz jener alten Tage, als die Bands noch nicht zur Symphonieorchestergröße angeschwollen waren, um solche Schwülstigkeiten wie die „Moonlight Serenade“ in den Äther zu blasen.


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