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Im Multiversum gibt’s (k)ein Happy End

11.03.2020 05:30, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Suzanne von Borsody und Guntbert Warns lassen in „Konstellationen“ ihrer Spiellust freien Lauf

NÜRTINGEN. Sie eine Quantenphysikerin, er ein Imker. Auf einer Party begegnen sie sich, finden zueinander. Eine einfache Geschichte von Mann und Frau, von Lieben und Verlassen, Glück und Leid. Nicht aber in Nick Paynes Stück „Konstellationen“, das am Montagabend auf Einladung des städtischen Kulturamts das Publikum in der Stadthalle K3N in seinen Bann schlug. Der britische Dramatiker entwickelt für den scheinbar simplen Plot ein Multiversum von alternativen Handlungssträngen. Und schafft damit eine ideale Spielwiese, auf dem Suzanne von Borsody und Guntbert Warns ihre schauspielerische Klasse zeigen dürfen.

„Wissen Sie, warum man sich nicht selbst an den Ellbogen lecken kann?“, will Marianne (Suzanne von Borsody) zum Auftakt von Roland (Guntbert Warns) wissen. Ein erster, vorsichtiger Kontakt zwischen zwei Menschen. Gelingt er oder nicht? Payne lässt seine Protagonisten diesen Moment immer wieder durchleben, spult zurück auf Anfang, bietet den Zuschauern alternative Verläufe an. Dabei spielt er mit leichter Hand auf Klischees und Stereotypen an. Szenen, die jeder einmal bei einem Flirtversuch erlebt haben dürfte.

Mehrere Handlungsideen werden ausprobiert


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