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Heintschel in der Kreuzkirche:

28.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Ab Sonntag, 4. März, wird die Kreuzkirche das erste Mal in diesem Jahr im Zeichen der Kunst belebt. Die Ausstellung des Kulturamtes zeigt Arbeiten des 1998 verstorbenen Künstlers Hermann Heintschel. Oberbürgermeister Otmar Heirich eröffnet die Ausstellung um 11 Uhr, in die Arbeiten führt Christina Ossowski aus Neuhausen ein.

Den Stuttgarter Maler und Grafiker Hermann Heintschel, geboren 1931 in Neustadt/Böhmen, beschäftigte die Vision der Harmonisierung von Gegensätzen, dabei galt hier sein Interesse auf besondere Weise der Technik und Geometrie. Geometrische Figuren und Raster bilden den Ausgangspunkt für seine Arbeiten, unterlegt mit organischen, geheimnisvollen Landschaften. Dem funktionalen Zusammenhang entrückt, lassen seine Werke dem Betrachter die Möglichkeit, in die Unendlichkeit, in Schwerelosigkeit, in Raum und Zeit ein zu tauchen und die jeweils eigenen Gedanken treiben zu lassen.

Vor allem als Grafiker genoss Heintschel internationalen Ruf. Dies bezeugen sowohl seine Teilnahmen an zahlreichen in- und ausländischen Grafik-Biennalen seit 1975, als auch die Auszeichnungen, die er dabei für sein Werk erhielt. Die Ausstellung in der Kreuzkirche zeigt Aquatinta-Farbradierungen, vom Großformat bis zum Mini sowie thematisch zur jeweiligen Werkgruppe gehörenden Arbeiten auf Leinwand nach 1983 bis zu seinem unerwarteten Tod 1998.

Die Ausstellung in der Kreuzkirche ist bis Sonntag, 1. April, täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.


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