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Gläsernes Paradies

23.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(sip) Das gläserne Paradies spielt im Jahre 1911. Wanda, die zweite Generation der Steinmann-Schwestern, kehrt aus Amerika zurück in die Heimat. Im Thüringer Wald will sie ihre Wurzeln finden. Als eine der wichtigen Glashütten des Ortes verkauft werden soll, versucht Wanda mit allen Mitteln zu helfen. Doch die viel versprechende Rettungsaktion endet beinahe in einer Katastrophe.

Drei zentrale Szenen las Petra Durst-Benning bei der Premiere ihres neunten Romans vor. Wie immer bei ihren Lesungen verband sie die einzelnen Szenen gekonnt, indem sie Wissenswertes aus der Geschichte, heitere Anekdoten und Aufschlussreiches zum Buch zum Besten gab. Wie zum Beispiel, weshalb Glas so faszinierend ist.

Nicht die Definition aus dem Brockhaus oder ein Gedicht Gerhart Hauptmanns begeisterte die Zuhörer, sondern Wandas Worte aus dem Buch, als die junge Frau entdeckt, für was Glas alles gebraucht wird. Ich mag den Blick auf die kleinen Dinge des Alltags, das Nachdenken über Alltägliches ja wie sehe es aus in einer Welt ohne Glas?, so Petra Durst-Benning. Glas ist eine Freude und eine Hilfe für die Menschen. Glas mache das Leben für Menschen einfacher, aber die Glasbläser profitierten am wenigsten davon. Womit sie den vielen Menschen im Saal, die mit und vom Glas leben, aus dem Herzen sprach.


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