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Giftige Leckerbissen als Mordwaffen

13.01.2018, Von Brigitte Mayer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nürtinger Krimizeit: Veit Heinichen stellte in der Buchhandlung Im Roten Haus seinen zehnten Commissario-Laurenti-Roman vor

Veit Heinichen las in der Buchhandlung Im Roten Haus. Foto: Mayer

NÜRTINGEN. „Scherben bringen Glück“, sagt in dem Roman „Scherbengericht“ Milli zu ihrem Ziehsohn, doch angesichts seines durch ungerechte Verurteilung zerstörten Lebens muss dies in seinen Ohren bitter ironisch klingen. Veit Heinichen, der in Villingen-Schwenningen gebürtige Autor, präsentierte sein neuestes Werk rund 60 gebannt lauschenden Zuhörern in der Buchhandlung Im Roten Haus im Rahmen der Veranstaltungsreihe Nürtinger Krimizeit, die mit dieser Lesung ihren Anfang nahm.

Einleitend erzählte Heinichen von Triest, seiner Wahlheimat und dem Schauplatz seiner Commissario-Laurenti-Reihe. Die Hafenstadt an der oberen Adria, zentral in Europa gelegen, seit Langem bedeutender Handelsknotenpunkt und ein Ort des Zusammentreffens vieler Ethnien, bilde allgemeine Entwicklungstendenzen europäischer Städte quasi prototypisch ab, führte er aus. Dass ein Roman Gegenwartsbezug hat und „die Gesellschaft erzählt“, ist für den Autor ein wichtiger Antrieb.


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