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Es ist wie ein Lauschen nach innen

02.11.2010 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit der Orgelnacht fanden die Orgeltage ihr Ende – Guter Besuch

NÜRTINGEN. Die Musik ist die emotionalste und gleichzeitig die flüchtigste aller Künste. Kaum ist ein Ton angeschlagen, ist er auch schon vorüber. Es wäre zum Verzweifeln, wenn es nicht das Tröstliche gäbe, sie von Neuem hören zu können. So war es auch am Samstag in der katholischen Johanneskirche bei der gut besuchten Orgelnacht, dem Schlusspunkt der Orgelwoche. Das Programm bot Bekanntes und weniger Bekanntes. Gestaltet wurde das Konzert von den drei hauptamtlichen Organisten der Stadt, von Michael ulo, Andreas Merkelbach und Angelika Rau-ulo.

Das Programm war in drei Blöcke gegliedert, jeweils gestaltet von einem der Organisten. Zum 20. Todestag von Karl Böbel, dem langjährigen Kantor an der Stadtkirche, spielte Michael ulo, neben einigen weiteren Kompositionen, zwei Werke des Nürtinger Kirchenmusikers, ein Orgel-Tryptichon und eine Choralphantasie.

Die zwei Werke haben über Strecken einen betont meditativen Charakter, hin und wieder verbunden mit einem innigen Gruß an Hugo Distler. Zuweilen erinnern die dichten Klanggebilde an einen Wandteppich mit rätselvollen geometrischen Mustern. Die Choralphantasie endet mit einem so mächtig wie beharrlich durch die Kirche brausenden Ostinato.

Seelenspiegelbilder eines Komponisten


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