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Erzromantiker neben Großkritiker

10.10.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heine/Schumann-Liederabend in der Kreuzkirche war mäßig besucht

NÜRTINGEN. Auf den ersten Blick scheinen sie zueinander zu passen wie Feuer und Schwefel. Der Erzromantiker Robert Schumann und der für seine ätzenden Kritiken bekannte Heinrich Heine, der sogar den guten Mörike im Reich der Poeten nicht einmal den kleinen Fischen zuordnen mochte, sondern ihm grade noch den Rang einer Sardelle einräumte. Wie sehr die Macht der Musik die zwei so verschiedenen Pole Schumann und Heine trotzdem zusammenschmieden konnte, zeigte am Sonntag der Liederabend in der Kreuzkirche.

Der Bariton Reiner Hiby sang den Schumannschen Liederzyklus Dichterliebe nach Texten von Heinrich Heine. Begleitet wurde er am Klavier von Matthias Alteheld, während Michael Stülpnagel zwischen den einzelnen Liedern Texte von Heine rezitierte. Der Liederzyklus war so etwas wie eine kleine Wiedergutmachung, denn im alles übertönenden Mozartjahr ging es fast unter, dass heuer auch Schumann ein musikalisches Gedenken verdient er ist vor 150 Jahren gestorben.


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