Kultur

Eine Wunderkammer voller Erinnerungen

12.10.2019 00:00, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elke Hennen teilt beim Kunstverein Einblicke in ihr künstlerisches Ich

Josephine Bonnet (links) im Gespräch mit Elke Hennen. Foto: Mohn
Josephine Bonnet (links) im Gespräch mit Elke Hennen. Foto: Mohn

NÜRTINGEN. Ein Kabinett aus fragilen Objekten und skurrilen Metamorphosen hat die Künstlerin Elke Hennen in den Galerieräumen des Kunstvereins Nürtingen eingerichtet. Zu jede ihrer Arbeiten pflegt die Karlsruherin eine emotionale, innige Beziehung. „Jedes Stück, jedes Element ist ein Unikat und hat eine Bedeutung für mich“, sagt sie bei der Vernissage am Donnerstag. Vier Tage lang hat die Skulpteurin den Ausstellungsraum vorbereitet, Objekte behutsam arrangiert und drapiert. Fragile Keramiken, die sich auf dürrer Basis kühn wölben, amorphe Objekte aus Fell und Knochen. Objekte aus einer Vielzahl von Fund- und Erinnerungsstücken.

Die Liste der Materialien, die Elke Hennen für ihre Arbeiten verwendet ist lang. Aus Industrieteppich, Filz und Bitumen formt sie große Objekte. In den kleineren verarbeitet sie Überreste aus Möbel- und Kleidungsstücken, die sie oft über Jahre begleitet haben. Und zu denen sie eine besondere Verbindung hat.


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