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Ein spannender Rundgang

17.10.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf Türks Spuren in der Sammlung Domnick

NT-OBERENSINGEN (pm). Eine stattliche Gruppe von rund 20 Besuchern hat den Rundgang mit Professor Dr. Albrecht Leuteritz durch die Sammlung Domnick jüngst sehr genossen: Es war virtuose und spannende Kunstvermittlung. Im Mittelpunkt standen die Kunstwerke, die Greta und Ottomar Domnick von dem Nürtinger Bildhauer K. H. Türk gesammelt haben. Leuteritz sprach aber auch über die vielen Begegnungen des Künstlers mit dem Sammlerehepaar. Er las aus den Memoiren Türks vor. Der Rundgang begann im Garten.

Leuteritz berichtete von den Anfängen Türks, der die Bildhauerei entdeckt habe, als er in einer Gießerei den Lehrlingen Kunst vermittelte. Da sei er selbst zum Lehrling geworden und lernte das Material Eisen kennen.

Türk war an der Kunstakademie Schüler Otto Baums, der in der Tradition Brancusis stand. Türk bevorzugte die geschlossene Form. Wenn sich das Eisen selber formen könnte, dann würde es sich so formen, wie seine Plastiken, habe Türk immer gesagt.

Insgesamt sind es neun Plastiken, die Greta und Ottomar Domnick von Türk erworben haben. Türk befasste sich mit Schoppenhauers Begriff der „Wahrnehmung der Welt“ und des vergeistigten Weltwillens, der sich in der Kunst ausdrücke. Die Plastik „Volunta 16“ inspiriere sich von diesen philosophischen Gedanken, erklärte Leuteritz. „Volunta 16“ hat die biomorphe Gestalt einer Pflanze, die sich gerade herausbildet.


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