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„Ein Film ist wie eine Flaschenpost“

18.01.2014 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Herrmann Zschoche und Christa Kožik erinnern sich an die Arbeit am Film „Hälfte des Lebens“ und an die Geschichte von Ulrich Mühe und Jenny Gröllmann

Wenn sie zu Hause in Babelsberg aus dem Fenster schaut, hat sie das Studio genau im Blick. Fernseh-Gebrauchsware wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ wird dort heutzutage oft gedreht. Früher, zu DDR-Zeiten, wurde dort ab und an Filmgeschichte geschrieben. „Dort wurde damals der Hölderlin-Film gedreht“, lässt Christa Kožik den Gegenüber am schwäbischen Ende der Telefonleitung wissen. Sie hat damals das Filmszenarium für „Hälfte des Lebens“ geschrieben. Ein biografischer Streifen mit einer sehr emotionalen Geschichte. Ein Film, der die Menschen auch heute nicht unberührt lässt. „Er wirkt weiter, nach 30 Jahren“, sagt Regisseur Herrmann Zschoche. Und deshalb freue er sich auch so, dass er und Christa Kožik in diesem Jahr für diesen Film den Nürtinger Hölderlin-Ring bekommen, sagt der 79-Jährige (siehe auch Artikel oben).

Damals sei der Film ein Wagnis gewesen: Würde man mit Hölderlin ein Publikum finden? Das Wagnis lohnte sich. Der Publikumszuspruch habe Bände gesprochen, blickt Zschoche zurück.


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