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Ein Buch über Erhard Eppler

17.01.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Paul Dieterich legt eine Biografie des bekannten Politikers vor

(red) Paul Dieterich, einst Pfarrer in Grötzingen, Ravensburg, Ulm, dann Dekan in Schwäbisch Hall und schließlich Prälat in Heilbronn, hat das Buch „Erhard Eppler. Leben – Denken – Wirken“ vorgelegt.

Mindestens zwei Fragen, die uns heute ständig auf den Leib rücken, hat Erhard Eppler vor allen anderen Politikern zur Sprache gebracht, sagt Dieterich. Dazu zähle das Problem der Ungerechtigkeit in der Völkerwelt, besonders im Nord-Süd-Gefälle, das so viele, speziell in Afrika, veranlasst, nach Europa zu fliehen und als Asylbewerber vor unserer Tür zu stehen. Dazu komme die Frage der Ökologie, die erst kürzlich vom Welt-Klima-Rat so eindringlich dargestellt wurde. Eppler habe das alles zur Diskussion gestellt, als tonangebende Politiker das noch als „Zeitvertreib gelangweilter Mittelstandsdamen“ abtaten. Und er habe dafür oft Prügel bezogen, dass er vorausschauende Politik gefordert und, wo er konnte, verwirklicht hat, erklärt der Autor.


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