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Dürfen wir Tiere essen?

11.03.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das denk-art-Café beschäftigte sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier

NÜRTINGEN (os). Dass wir Menschen die Krönung der Schöpfung sind, daran hatte schon Franz Kafka seine Zweifel: In seinem „Bericht an eine Akademie“ lässt er Rotpeter, einen zum Menschen dressierten Affen, vor ein gelehrtes Publikum treten und über seine Lebensgeschichte berichten. Am Sonntag schlüpfte der Schauspieler Helmut Grygiel zu Beginn des denk-art-Cafés in die Rolle des Rotpeter und trug eine Passage aus Kafkas Text eindrucksvoll vor.

Kafka beklagt in seinem Text bekanntlich nicht nur, wie wir Menschen mit Affen und anderen Tieren umgehen, er teilt gewissermaßen auch die These Darwins, wonach wir Menschen vom Affen abstammen. Diese Auffassung erläuterte sodann Eckard Schöck, der in Nürtingen aufgewachsen ist und nun in Freudenstadt als Arzt praktiziert: Er fasste die Evolutionstheorie prägnant zusammen und vertrat auch selbst die These, dass wir Menschen nur ein Lebewesen unter anderen und gänzlich in die Natur eingebunden seien.


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