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Dieser Hölderlin wird „teilweise ruppig“ Das „Theater existenziell“ präsentiert nächste Woche „Manía – Fragmente aus dem Seelenleben des Friedrich H.“

13.12.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (heb). Nach „Bernarda und ihre Töchter“ nahmen Isabella Horváth und Thomas Oser dieses Jahr nun ihre zweite gemeinsame Regiearbeit in Angriff. Am Freitag, 19. Dezember, findet im Zentralsaal der Stadthalle Nürtingen die Premiere des Stückes „Manía – Fragmente aus dem Seelenleben des Friedrich H.“ statt, mit dem das „Theater existenziell“ Einblicke in die Welt des Dichters Friedrich Hölderlin geben will. Gestern standen die beiden Regisseure, Bühnenbildner Till Bertram und Hauptdarsteller Klaus Nägele für ein Pressegespräch zur Verfügung.

Der altgriechische Begriff „manía“ oszilliert zwischen krankhaftem Wahnsinn und göttlicher Begeisterung. Damit, heißt es in einem Exposé der Theatergruppe, beschreibe er treffend das Leben des in Nürtingen aufgewachsenen Poeten. Das Stück geht von Hölderlins Zeit im Tübinger Turm aus und beleuchtet von da seine Lebensgeschichte, in der seine Liebe zu Susette Gontard (Diotima) eine zentrale Rolle spielt.


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