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Kultur

Die Überwindung einer unfühlbaren Distanz

15.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Japan und Deutschland: Die Sakusabes sprachen mit Dozenten der FKN über kulturelle Unterschiede

NÜRTINGEN. Heute wird Ushio Sakusabe über dem schwäbischen Neckar die Steine schweben lassen. Der Mann aus dem fernen Japan hat zusammen mit seiner Frau Kyoko aber schon im Zuge der Vorbereitungen des spektakulären Kunstprojekts Großes für die kulturelle Völkerverständigung geleistet. Für die Nürtinger Kulturreferentin Susanne Ackermann ist das Zusammentreffen der deutschen und der japanischen Kultur ein lustvolles Weiterbildungsprojekt. Deshalb lud sie zwei Tage vor der letztendlichen Realisierung das Künstlerehepaar, den japanischen Akademiestudenten Kenji Fuchiwaki und die Nürtinger Kunstakademie-Dozenten Harry Walter, Almut Glinin, Michael Gompf und Hilmar Braun sowie den Künstler Kurt App zum Plausch der Kulturen.

Zwei Jahre ist es her, da warf Ushio Sakusabe den ersten Blick auf Nürtingen. Der Blick von der Stadtbrücke auf die idyllische Szenerie war das Erste, was er sah. Die Brückenbögen spiegelten sich in den Fluten des schwäbischen Mutterstroms. Es war der erste Eindruck, der dem Künstler haften blieb, bekennt er. Wenn der Mann erzählt, bleiben die Augen des Zuhörers fasziniert an seinen Lippen hängen. Auch wenn man zum Verständnis der japanischen Sprache schon auf die Übersetzung seiner Frau oder von Fuchiwaki warten muss. Er erzählt stets mit einem Lachen, mit Freude, mit Enthusiasmus. Das bleibt hinter der Sprachbarriere nicht verborgen.


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