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Die Kunst der Zigeuner-Geige

26.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gelungenes Scheunen-Konzert mit dem Puszta-Duo

UNTERENSINGEN. Max G. Bailly hatte am Sonntag zu seinem 16. Konzert in der Scheune in Unterensingen geladen und war zufrieden mit dem guten Besuch. Noch zufriedener war er mit der Begeisterung, die von Geige und Klavier des Puszta-Duos hervorgerufen wurde. Stefan Schubert, Mitglied des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn, und seine Frau Natascha, angesehene Pianistin, beschäftigen sich schon seit Jahren mit ungarischer, teilweise auch rumänischer Zigeunermusik, die auf einer enorm anspruchsvollen Violin-Tradition beruht.

Doch bevor die Zuhörer in Csardas-Rhythmen und südslawische Sehnsuchtsmelodien eintauchten, bot das Duo eine weiter gehende musikalische Reise an. Man hörte virtuose und schmachtend-sentimentale Violinstücke, teils durch Schellack-Platten bekannt gemacht wie im Fall von Kreislers Liebesleid, teils aus Opern herausgenommen wie die Meditation von Jules Massenet.

Ein witziges Märchen

Da überraschte Stefan Schubert in Piazzollas Oblivion mit fahlem, vibratolosem Ton, der aus weiter Ferne des Vergessens daherkam und einen Tango mit Tiefgang einleitete. Oder er zauberte in einer Chinoiserie von Cyril Scott eine exotische, von Pentatonik geprägte Stimmung, die im zartesten Flageolett ausklang.


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