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Kultur

Die Dinge hinter den Dingen spüren

01.03.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Hinter dem Horizont“ – so lautet der Titel einer Ausstellung im Nürtinger Hotel am Schlossberg, die am Sonntag eröffnet wurde: Christine Schneider aus Reutte in Tirol zeigt einen Überblick über ihr Schaffen, das sich ganz wesentlich um die Schöpfung, die Natur und ihre Wirkung auf die Seele des Menschen dreht. Ihre Bilder leben nicht zuletzt von der Farbenpracht: Sie sind voll des Grüns der Hoffnung, des Rots der Liebe, des Gelbs der Sonne und des Feuers der Begeisterung sowie des Blaus des Wassers, des Lebenselixiers aller Geschöpfe. Sie lassen die Dinge hinter den Dingen, die Wirklichkeiten hinter dem Horizont des menschlichen Verstandes aufscheinen und ihre Botschaft quasi im Unsichtbaren sichtbar werden: Sie sind ein farbenfroher Appell und machen gleichzeitig Mut, nicht aufzugeben, an die Liebe zu glauben, die Schöpfung zu bewahren, nach dem, was einem Kraft gibt, zu suchen, sein eigenes Lebenselixier zu entdecken und die Freude am Leben zu spüren. Ihre Bilder sind Beispiele für den „Gottesfunken“, der laut dem Mystiker Meister Eckhardt in jedem Menschen schlummert und nur darauf wartet, wachgeküsst zu werden. Die Gemälde von Christine Schneider (unser Bild zeigt sie mit ihrem „Alpenglühen“) ist noch bis Ende April rund um die Uhr im ersten Stock des Hotels zu sehen. jg

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Kultur

Herrlich abgefahrener Seelenstriptease

Die Badische Landesbühne spielte am Mittwoch das Stück „Der nackte Wahnsinn“ in Neckartenzlingen

NECKARTENZLINGEN. Dass alles ein bisschen anders werden könnte, merkte man schon vor Beginn des Theaterstückes in der Melchiorhalle: Den Besuchern, die ihre Garderobe – wie…

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