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Der Tod war für ihn eine Beleidigung

12.11.2012 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Giuseppe Verdis Requiem am Samstag in der Nürtinger Johanneskirche – Die Aufführung war sehr gut besucht

Gelöste Gesichter nach der Aufführung. Von links: Tenor Alexander Efanov, Sopranistin Magdalena Bränland, Dirigent Hans-Peter Bader, Altistin Annette Pfeifer und ganz rechts Bassist Michail Nikiforov.  itt
Gelöste Gesichter nach der Aufführung. Von links: Tenor Alexander Efanov, Sopranistin Magdalena Bränland, Dirigent Hans-Peter Bader, Altistin Annette Pfeifer und ganz rechts Bassist Michail Nikiforov. itt

NÜRTINGEN. Musik führt aus der Realität heraus, obwohl sie immer mit dem Menschen verbunden bleibt. Sowohl durch Mozarts Requiem, Beethovens Missa Solemnis als auch das Deutsche Requiem von Brahms, ganz zu schweigen von Bach, schimmert stets ein Grundton pietistischer Frömmigkeit. Nicht so in Verdis Requiem, das am Samstag in der Nürtinger Johanneskirche aufgeführt wurde. Hier gibt es keine Trübsal und kein Dämmerlicht, alles ist licht und hell und von südlicher Leidenschaft. Der Tod ist für Verdi nichts, womit er sich gemein machen will. Er kämpft und ringt mit ihm. Der Tod ist ihm eine blanke Beleidigung. Jede Note seiner Musik ist ihm ein Argument dafür.


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