Kultur

Der Reiz der Distanz

20.05.2019, Von Nicole Mohn — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fritz- und Hildegard-Ruoff-Stiftung zeigt die atmosphärischen Bilderwelten von Peter Holl noch bis zum 7. Juli

Fein arrangierte Kompositionen von Licht und Schatten zeigen die Werke des Malers Peter Holl. Foto: zog
Fein arrangierte Kompositionen von Licht und Schatten zeigen die Werke des Malers Peter Holl. Foto: zog

NÜRTINGEN. Schwere Kost gab es in den vergangenen Monaten in der Fritz- und Hildegard Ruoff Stiftung zu sehen. Barlach, die frühen Zeichnungen von Fritz Ruoff und zuletzt die brennenden Bildwelten von Yongchul Kim.

Seit gestern nun empfangen hier die lichten und detailverliebten Bildwelten des Stuttgarter Künstlers Peter Holl die Besucher. Der Titel der Ausstellung „Die zweite Wirklichkeit“ lässt aber erahnen, dass hier nicht alles so ist, wie der erste Blick vermuten lässt. Mit seinen großformatigen und detailreichen Aquarellen hat sich Peter Holl sehr früh in seinem künstlerischen Werk eine eigene Position erarbeitet. „Der junge Maler und das Aquarell – das ist ja durchaus eine irritierende Liebesgeschichte“, stellt Nikolai Forstbauer in seiner Einleitung zur Ausstellung fest. Doch Holl steht dazu – in aller Konsequenz. Er ist ihr treu geblieben und setzt diese Technik mit beeindruckender Finesse und Könnerschaft ein.


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