Kultur

Der Künstler malte mit einer Haarlocke

11.10.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Sammlung Domnick sind bis zum 3. November Werke von Paul Henrichs zu sehen

Im Mittelpunkt der Betrachtung: Bilder von Paul Henrichs. Foto: Steinert
Im Mittelpunkt der Betrachtung: Bilder von Paul Henrichs. Foto: Steinert

NT-OBERENSINGEN (rar). Die Hinterglasmalerei ist in der Bildenden Kunst ein Genre, das sehr selten geworden ist. Mit ihr werden eher bäuerliche und religiöse Malerei verbunden. Dass es auch anders geht, zeigt die Ausstellung „Paul Henrichs zum 100. Geburtstag“ in der Sammlung Domnick. Die raffinierte Abstraktion, die farbliche Intensität und die geheimnisvolle Tiefe der Bilder haben die rund 100 Besucherinnen und Besucher der Vernissage begeistert. Die Ausstellung ist bis zum Sonntag, 3. November, zu sehen.

Die Laudatio hielt am Sonntag Ulrike Barth, die im Kunsthaus Schaller die Hinterglasmalerei von Paul Henrichs mehrfach ausgestellt hat. Es sprach auch Bernadette Henrichs, die Witwe des Malers. Tristan Cornut, Leiter der Cello-Klasse an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart, spielte virtuos und sensibel aus der Suite Nr. 1 von Johann Sebastian Bach, die erste aus den „3 Strophes auf den Namen Sacher“ von Henri Dutilleux und den ersten Satz von der „Solosonate für Cello“ von György Ligeti.


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