Kultur

Der humoristische Sadismus des Bernhard H. Auf der Bühne startete TV-Comedian Bernhard Hoëcker mit Improvisationseinlagen durch, die auch vor dem Publikum nicht Halt machten

16.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN. Im Fernsehen ist es leicht, über Bernhard Hoëcker zu lachen. Doch was, wenn er live auf der Bühne steht? Die Zuschauer in den vorderen Reihen mussten am Samstagabend Durchhaltevermögen beweisen. Im Rahmen seiner „Ich-hab’s- gleich!“-Tour war Hoëcker in der Stadthalle K3N zu Gast.

Gute drei Stunden stand Hoëcker auf der Bühne, fast doppelt so lange, wie sein Programm eigentlich dauert. „Ihr wart das Paracetamol für meinen Körper“, dankte der gesundheitlich leicht angeschlagene Komiker seinen Zuschauern am Ende.

Der Comedian hatte sichtlichen Spaß mit den Gästen aus Nürtingen und Umgebung. Besonders die vorderen Reihen hätten eigentlich einen Teil ihres Eintrittspreises zurückbekommen müssen. Sie waren es nämlich, die dem kleinen Rheinländer die Steilvorlagen für seine geniale Stand-Up-Comedy gaben.

Sein bevorzugtes Opfer im ersten Teil des Programms war ein Zuschauer in der ersten Reihe, der nach eigener Aussage als Projektmanager im IT-Bereich seine Brötchen verdient. Das schlechte Gewissen des Künstlers schien nach der Pause jedoch zu überwiegen. Er verschonte den Manager, dessen Verhör den 350 Zuschauern im ersten Durchgang die Lachtränen in die Augen getrieben hatte, vor weiterem humoristischen Sadismus.


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