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Kultur

Denk-Mal für einen Helden

17.11.2010, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mitreißende Geschichte: Theater Lindenhof zeigt „Georg Elser – Allein gegen Hitler“

NÜRTINGEN. Kein Gedenktag. Nicht am 8. November. Nicht für Georg Elser. Nicht für den vereinzelten deutschen Widerstand. Widerstand wird am 20. Juli zelebriert. Dabei hatten die Offiziere erst beinahe fünf Jahre nach dem biederen, schwäbischen Schreiner den Schneid, Adolf Hitler zu Leibe zu rücken.

Was wäre wenn? Wenn der Führer an jenem Herbsttag des Kriegsjahres 1939 nicht etwas früher als vom Attentäter eingeplant den Münchner Bürgerbräukeller verlassen hätte? Wie wäre die Geschichte gelaufen? Mit dieser Frage befasst sich das Melchinger Theater Lindenhof mit seinem am Montag im Theaterprogramm des Nürtinger Kulturamts in der Stadthalle K3N gezeigten Stück „Georg Elser – Allein gegen Hitler“ nicht. Es hat sich für den Menschen Elser entschieden. Und schafft ihm damit ein Denkmal. Mit der Betonung auf „Denk“. Denn der „Elser“ der Lindenhöfer ist kein Theaterstücklein, das man konsumiert und hurtig abhakt. Man denkt danach. Denkt nach. Warum ist Elser nicht der Held des Widerstands schlechthin?


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