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Kultur

Den Schwaben den Spiegel vorgehalten

15.01.2013, Von Thilo Adam — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Claudia Pohel präsentierte in Reudern ihr aktuelles Programm „Jedem Tierle sei Pläsierle“

Liedpoetin Claudia Pohel war in der Reuderner Gemeindehalle zu Gast. Foto: tad

NT-REUDERN. Neben der Natur und dem Wandern hat sich der Schwäbische Albverein seit jeher der Heimatpflege verschrieben. Auch die gebürtige Wiesensteigerin Claudia Pohel setzt sich in ihrem aktuellen Soloprogramm „Jedem Tierle sei Pläsierle“ mit dem Heimatbegriff auseinander. Im Rahmen der Mundartveranstaltungen des Reuderner Albvereins präsentierte die Liedermacherin am Samstag den rund 100 Gästen in der Gemeindehalle selbstironisch, frech und bisweilen besinnlich die ganze schwäbische Emotionspalette.

Poetisch begann der Abend mit einer Vertonung von „Gretchen am Spinnrade“ aus Goethes Faust und ebenso lyrisch endete er schließlich mit Hermann Hesses berühmten „Stufen“. Auf den Klang ihres „Mobiliars“, der Harfe, wartete man in der Zwischenzeit vergeblich. Der heiteren Stimmung indes tat dies keinen Abbruch, schien das Publikum doch in großen Teilen mit Pohels Werk vertraut. Die Begeisterung erreichte immer dann ihren Höhepunkt, wenn sie, nur mit der Gitarre bewaffnet, ihre humorigen „Hits“ zum Besten gab.


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