Kultur

Das liturgische Experiment kam an

14.05.2013 00:00, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Sonntagabend war die leergeräumte Nürtinger Stadtkirche Schauplatz einer „Liturgischen Performance“

Eine symbolische Blutspur, die jeder kreativ gestalten konnte, durchzog den Kirchenraum. Foto: heb
Eine symbolische Blutspur, die jeder kreativ gestalten konnte, durchzog den Kirchenraum. Foto: heb

NÜRTINGEN. „licht blut höre“ – mit einer „Liturgischen Performance“ betraten am Sonntagabend die evangelische Kirchengemeinde Nürtingen, die ökumenische Hochschulseelsorge und das landeskirchliche Referat für experimentelle Bildungsräume auf dem Boden einer leergeräumten Stadtkirche St. Laurentius zumindest für Nürtingen gottesdienstliches Neuland.

Gemeinsam führten Pfarrerin Birgit Mattausch und Robby Höschele durch ein locker gefügtes, experimentelles Programm, in dem sich Kunst, Musik und Religion zu einem bisweilen archaisch anmutenden Kultusgeflecht zusammen fügten, mit dem die versammelte Gemeinde jenes „Dazwischen“ von Himmelfahrt bis Pfingsten näher zu betrachten, zu erfühlen versuchte. Und über allem schwebte eine nach einem Entwurf von Max G. Bailly gestaltete filigran-transparente Engelsfigur.


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