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Kultur

Das bisschen Haushalt . . .

02.05.2013 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mit Sean O’Caseys „Das Ende vom Anfang“ klingt die Nürtinger Theatersaison heiter ohne Hintersinn aus

NÜRTINGEN. Kurz war’s. Kurzweilig auch. Bisweilen. Über die traurig-witzigen Helden in Sean O’Casey’s Farce „Das Ende vom Anfang“ konnte am Montag in der Stadthalle K3N durchaus gelacht werden. Dennoch blieb am Ende der 75-minütigen Aufführung des Berliner Theaters am Kudamm so etwas wie ein unausgesprochenes „Und jetzt?“ im Raume hängen. So richtig gezündet nämlich hatte das Stück dann doch nicht. Und das bei einer kleinen, aber erlesenen Besetzung mit Schauspielern mit Starcharakter, die ihr Handwerk verstehen und diesen Umstand bei der letzten Aufführung der Saison der Theater-Abo-Reihe des Nürtinger Kulturamts durchaus zu verdeutlichen verstanden.

Es ist ein kleines Häuschen auf dem Lande. In Irland. Der Heimat von Autor Sean O’Casey, der auf der Grünen Insel lebte, rebellierte und schrieb. In diesem kleinen Häuschen leben Lizzie und Darry Berrill. Zusammen? Eher nebeneinander her. Sie erledigt den Haushalt, den Stall und den Rest pfeifend und singend. Den Fallstricken des Haushalts, zum Beispiel dem Kabel des Bügeleisens, weicht sie locker aus. Derweil soll Darry wenigstens die Wiese mähen. Doch der gefällt sich eher in der Rolle des alternden Charmeurs, für die er sogar bereit ist, zur Schallplatte Gymnastik zu treiben. Mehr schlecht als recht freilich.


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