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Blendend interpretierte Klaviertrios

25.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Evrus-Trio spielte am Montag das letzte Meisterkonzert der Saison 2006/2007

NÜRTINGEN. Ob zum Evrus-Trio der beim letzten Nürtinger Meisterkonzert der Violine spielende Russe Anton Barachovsky gehört oder ob er eingesprungen ist, war am Montag in der Kreuzkirche nicht zu erfahren, aber womöglich zu hören. Der Erste Konzertmeister des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg trat nämlich so selbstsicher auf, dass er seine beiden Partnerinnen ab und an in die Klangecke zu drücken schien. Andererseits verschmolz sein Ton so rein mit den beglückend schönen des Cellos von Olivia Jeremias, der jungen Solocellistin desselben Hamburger Orchesters, dass mehr als nur eine Vakanzvertretung dahinterstecken muss. Selbst die in allen drei Werken des Abends viel beschäftigte georgische Pianistin Tinatin Gambashidze musste sich immer wieder klanglich durchsetzen. Die dritte Dame des Evrus-Trios, in allen Konzertberichten der Medien erwähnt, blieb unentdeckt. Sei es wie es will: Drei edle Kompositionen, blendend interpretierte Klaviertrios aus einer Spanne von rund 120 Jahren, erfüllten eine konzentriert lauschende Zuhörerschaft mit Wonnen reiner Schönheit.


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