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Kultur

Ausstellung "Katie Holten"

09.06.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ESSLINGEN (pm). Vom 8. Juni bis 3. August wird in der Villa Merkel die Einzelausstellung „Katie Holten“ gezeigt. Katie Holten baut Bäume oder Wurzelmassen in Galerien nach – so auch im Lichthof der Villa Merkel. Sie zeichnet Weltkarten aus der Erinnerung, kratzt Nagellack von ihren Fingern und sieht in den kleinen Lackplättchen imaginäre Kontinente: Die irische Künstlerin hat ein spielerisches Verhältnis zu Natur und Raum. In ihren Installationen, oft temporären meist für einen bestimmten Ort erstellten Arbeiten, ihren Zeichnungen und Skizzen, sucht sie ein neues Verständnis und eine zeitgemäße Darstellung für das, was wir gemeinhin Natur nennen. 1975 in Irland geboren, wurde sie in den 1990er-Jahren Zeuge eines rapiden, EU-finanzierten Wandels ihrer Heimat vom Agrarstaat zum High-Tech-Standort. Die Veränderung von Natur und Gesellschaft zugunsten wirtschaftlichen Wachstums, hat Holten selbst miterlebt. Themen wie das Verschwinden, die Beständigkeit, aber auch des Rekonstruierens aus der Erinnerung, drängen sich ihr auf. Auf Reisen und Studienaufenthalten, darunter aktuell ein Fulbright-Stipendium in New York, unternimmt sie ausgedehnte Erkundungstouren und lotet im Gespräch mit den Einheimischen das Ausmaß der Veränderung der Landschaft aus.


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