Kultur

Arbeiten von "essenzieller Einfachheit"

06.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Mittwoch wurde im Lehrerseminar eine Ausstellung mit Arbeiten von Steffen Neidhardt eröffnet

NÜRTINGEN. Plexiglas, Holzfurniere, MDF-Platten, Stahl, Neonröhren und Halogenleuchten: „Materialien der Welt“ nennt Laudator Harald Huss die verschiedenen Rohstoffe, die den Arbeiten des Kirchheimer Künstlers Steffen Neidhardt zugrunde liegen. „Arbeiten“ ist auch der lapidare Titel der Ausstellung des 41-jährigen Familienvaters, die am vergangenen Mittwoch im Foyer der Aula des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung in der Neuffener Straße eröffnet wurde.

„Ich sehe, uns verbindet die Liebe zum praktischen Umgang mit den Werkzeugen und dem Material“, berief sich Seminarleiter Siegfried Henzler auf Gemeinsamkeiten mit dem Künstler, die ihm beim ersten Durchsehen der „Arbeiten“ aufgefallen sei. Huss dagegen vergleicht sie in ihrer Stringenz und Ästhetik mit dem berühmten „schwarzen Quadrat“ von Kasimir Malewitsch. „Sie stellen in ihren Strukturen die Frage nach der Form“, billigt Huss den Arbeiten einen gewissen Hang zur Rebellion zu, die dennoch aufgrund einer „essenziellen Einfachheit“ eine Wirkung von Dauer versprächen: „Durch ihre gestalterische Reduktion verlieren die Arbeiten nichts von ihrer Aussagekraft, nein – sie gewinnen!“


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