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Andreas Futter stellt aus

21.02.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (nt). In der diesjährigen Frühjahrsausstellung im Dachgeschoss der Kreuzkirche zeigt das Kulturamt Arbeiten von Andreas Futter unter dem Titel „Tiefgänge und Hoheitsgebiete“. Am Sonntag, 12. März, 11 Uhr, wird die Ausstellung durch Kulturamtsleiterin Susanne Ackermann eröffnet. Kunsthistorikerin Dr. Karoline Danz führt in die Arbeiten ein.

Andreas Futter, der an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart studierte, ist ein Erfinder herrlich absurder Situationen. Seine bronzenen Figurinen sind gekennzeichnet durch ironische Distanz und augenzwinkernden Witz. Eine bemerkenswerte Komponente ist die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft und dem Gleichgewicht, mit Labilität und Stabilität. Einige seiner Antihelden streben geradezu nach Leichtigkeit und Transzendenz, andere quälen sich mühsam über Hindernisse, reichen sich die Hände, helfen sich, suchen ihre Position. Futters Figuren sind sympathische Abbilder unserer Unvollkommenheit. Im Dachgeschoss der Kreuzkirche präsentiert der in Schwäbisch Gmünd lebende Künstler Arbeiten auf Papier und Skulpturen, darunter sind Arbeiten die teilweise erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen sind.

Die Ausstellung ist bis 9. April täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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