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Als würde ein Gerichtsmediziner ermitteln

22.03.2018 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Spannend, unterhaltsam und höchst interessant: Reinhard Horowski stellte in Nürtingen Argumente aus seinem Buch „Hölderlin war nicht verrückt“ vor

Reinhard Horowski in Nürtingen: Sein spannender Vortrag wurde von Welda Hörz (Sopran) und dem Pianisten Edgar Holl mit Hölderlin-Vertonungen musikalisch umrahmt.  Foto: Holzwarth
Reinhard Horowski in Nürtingen: Sein spannender Vortrag wurde von Welda Hörz (Sopran) und dem Pianisten Edgar Holl mit Hölderlin-Vertonungen musikalisch umrahmt. Foto: Holzwarth

NÜRTINGEN. Meist kommt es auf den Standpunkt an, ob etwas und jemand da steht, wo es oder er landläufiger Meinung hingehört – oder eben von dieser normierten Position etwas verrückt (worden) ist. Bei Friedrich Hölderlin, dem in Nürtingen aufgewachsenen Dichter, der am Dienstag vor 248 Jahren geboren wurde, war man sich ziemlich einig: Der war verrückt. Argumente für eine streitbare Rehabilitierung schenkte dem großen Sohn der Stadt nun der Berliner Hirnforscher und Pharmakologe Dr. Reinhard Horowski zum Geburtstag. In einem Vortrag im Rahmen der Historischen Reihe der Kooperationspartner Schwäbischer Heimatbund, Stadtarchiv, Stadtmuseum und Volkshochschule in Verbindung mit dem Verein Hölderlin- Nürtingen stellte er am Dienstag in der knapp mehr als halb besetzten Kreuzkirche die Thesen seines Buchs „Hölderlin war nicht verrückt“ vor.


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