Kultur

Abwechslungsreich und witzig

23.05.2009, Von Uschi Stecher — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Daniela Schülers Blockflöten-Ensembles konzertierten im Bürgersaal in Altdorf

Es war eines jener Ereignisse hier im Gäu, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Denn wenn man Daniela Schüler mit ihren Blockflöten-Ensembles hört, weiß man erst, wie schön, vielfältig und witzig Blockflöten klingen und wie unentbehrlich dieses Holzinstrument in der Welt der Musik ist. Und so war der Rahmen, den der Bürgersaal in Altdorf kürzlich für diese Ver-anstaltung der Musikschule Neckartailfingen bot, angesichts der Publikumsmenge auch fast zu klein, dafür aber das Programm fein, das Stücke von der Renaissance bis zur Moderne und vor allem ein von Daniela Schüler selbst arrangiertes musikalisches „Melodram“ umfasste.

Zwar ließ das Blockflöten-Ensemble Flauti Superiori beim Auftakt mit „Amadeomania“, einer Collage von 1990 nach Themenfragmenten von Mozart, seine übliche Souveränität etwas vermissen, aber spätestens mit den Soli von Carmen Mack und Julia Eberwein war das vergessen, so stimmig wirkte sowohl die Altblockflöte, mit der Carmen Mack ein Diego-Ortiz-Renaissance-Stück in den Raum entließ, als auch das Bassblockflötenspiel von Julia Eberwein, die wunderbar unbeschwert und leicht „The voice oft the Crocodile“ (1988) von Benjamin Thorn zum Besten gab.


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