Anschaffung eines Vereinsbusses für den Stadtjugendring Nürtingen

Der seit 1969 bestehende Stadtjugendring Nürtingen e.V ist ein freiwilliger Zusammenschluss von 27 Gruppen, Vereinen und Verbänden der Kinder- und Jugendarbeit in und um Nürtingen. Der Verein musste zuletzt in seinen 15 Jahre alten Vereinsbus viel Geld für Reparatur- und Wartungskosten investieren. Für die Kinder- und Jugendarbeit ist jedoch die Zuverlässigkeit des alten Gefährts nicht mehr gewährleistet.Der Stadtjugendring ist Träger der flexiblen Ferienbetreuung für Grundschulkinder und bietet an verschiedenen Standorten bis zu 24 Wochen im Jahr Ferienangebote an. Für die Durchführung dieser Angebote und insbesondere für den Transport der benötigten Materialien ist der Vereinsbus unverzichtbar. Darüber hinaus organisiert der Stadtjugendring regelmäßig Ausflüge, Veranstaltungen und Projekte, bei denen das Fahrzeug ebenfalls benötigt wird. Um diese Angebote auch künftig zuverlässig durchführen zu können, ist die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges geplant .Als Dachverband der Jugendverbandsarbeit stellt der Stadtjugendring den Vereinsbus auch seinen Mitgliedsverbänden, sowie anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. „Mit der Anschaffung des neuen Fahrzeuges können wir zukünftig die Durchführung der vielfältigen Angebote für Kinder und Jugendliche wieder gewährleisten“, hofft Stadtjugendring Nürtingen Geschäftsführer Claudio Pippia auf zahlreiche Spenden.

Spenden-Stichwort: Vereinsbus


Elisabeth-Selbert-Haus Nürtingen - Caritas-Region Fils-Neckar-Alb

„Wenn eine Frau mit ihren Kindern vor Gewalt flieht, braucht sie mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie braucht Sicherheit, Schutz und die Chance auf einen Neuanfang“, sagt Nathalie Schönfeld, Fachleiterin Soziale Hilfen von der Caritas Region Fils-Neckar-Alb. Die Caritas ist der Wohlfahrtsverband der Katholischen Kirche. Häusliche Gewalt findet nicht irgendwo statt, sie betrifft auch Frauen und Kinder in Nürtingen und Umgebung. Hinter verschlossenen Türen erleben Betroffene körperliche, psychische oder sexuelle Gewalt. Oft fehlt ihnen ein sicherer Ort, an den sie sich kurzfristig wenden können. Zum Schutz vor Gewalt soll im Landkreis Esslingen ein neues Frauen- und Kinderschutzhaus entstehen, das lebensverändernd wirken kann. „Mit dem Elisabeth-Selbert-Haus schaffen wir einen Zufluchtsort mitten in unserer Region“, betont Schönfeld. In zentraler Lage in Nürtingen sollen 14 Schutzplätze für Frauen und ihre Kinder entstehen. Das Haus soll nicht nur Schutz vor weiterer Gewalt bieten, sondern auch die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, neue Perspektiven zu entwickeln und den Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu finden. Besonderen Wert legt man dabei auch auf eine umfassende Barrierefreiheit des Hauses: Vier Plätze sind speziell für Frauen mit Behinderung, sowie für Mütter mit Kindern mit Behinderung vorgesehen. „Mit Ihrer Unterstützung entsteht in Nürtingen ein Schutzhaus, das weit über die Stadtgrenzen hinaus Wirkung entfalten wird“, betont Nathalie Schönfeld.

Spenden-Stichwort: Elisabeth-Selbert-Haus NT


Bibliothek der Dinge - Klima-Taskforce e. V.

Die Klima-Taskforce e.V. hat das Ziel, Kommunen klimaneutral und lebenswerter zu gestalten. Der 2022 gegründete Verein will lokale Netzwerke mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammenbringen, und praxisnahe und konkrete Klimaschutzprojekte gemeinsam umsetzen. Ein Projekt ist die „Bibliothek der Dinge“, die nachhaltigen Konsum fördert, indem sie Alltagsgegenstände zum Ausleihen bereit stellt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Nürtingen bietet sie den Bürgern Zugang zu Alltagsgegenständen wie Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und Elektronik. Durch das Ausleihen der Gegenstände sollen Ressourcen geschont werden, Konsum reduziert und der Austausch der Bürgerschaft gestärkt werden. Durch Spenden sollen weitere Werkzeuge, wie Akku-Bohrhammer, Büroartikel oder 3-D-Drucker, Gartengeräte, wie eine Akku-Heckenschere, Messgeräte, wie ein Multimeter und Verschleißmaterial angeschafft werden. „Spenden helfen uns den Gerätebestand zu erweitern, Reparaturen zu finanzieren und Bildungsangebote für eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen umzusetzen“, konstatiert einer der ehrenamtlich Engagierten aus der Projektgruppe.

Spenden-Stichwort: Bibliothek der Dinge


Erweiterung der offenen Werkstatt - the-nt.space e. V.

Das „NT“ in the-nt.space steht nicht nur für Nürtingen, sondern auch für „Nerdige Technik“ und „Nachhaltiges Tun“. Seit sechs Jahren treffen sich die Mitglieder des Vereins, um Technik gemeinschaftlich, nichtkommerziell und nachhaltig für praktische Projekte einzusetzen. Zum Ende des Sommers zieht the-nt.space e.V. in größere Räumlichkeiten im neuen Vorstadtnest in der Kirchheimer Vorstadt. Dort entsteht eine erweiterte offene Werkstatt: ein Ort zum Reparieren, Tüfteln, Lernen und gemeinsamen Entwickeln von Ideen.  Die neuen Räume bieten künftig mehr Platz für Workshops, Reparaturangebote und Bildungsprojekte. Besucherinnen und Besucher sollen dort lernen können, defekte Geräte selbst instand zu setzen, eigene technische Projekte umzusetzen oder auf ein gut sortiertes Angebot an Werkzeugen zurückzugreifen. Die Werkstatt soll zugleich ein offener Treffpunkt für Menschen werden, die Wissen teilen, voneinander lernen und gemeinsam aktiv werden möchten. Geplant sind unter anderem zusätzliche Workshops, der Ausbau des Bildungsangebots sowie weitere Kurse und Ferienangebote für Kinder und Jugendliche. In praktischen Projekten sollen Teilnehmende technische Zusammenhänge erleben, eigene Ideen entwickeln und sich mit Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und ressourcenschonendem Handeln auseinandersetzen. Ein wichtiger Schwerpunkt liegt dabei darauf, Menschen zu befähigen, Dinge nicht vorschnell wegzuwerfen, sondern sie zu verstehen, zu reparieren und weiter zu nutzen.Mit der Unterstützung aus der Spendenaktion „Licht der Hoffnung“ möchte the-nt.space e.V. die Ausstattung der neuen offenen Werkstatt finanzieren und das erweiterte Angebot verwirklichen.

Spenden-Stichwort: Erweiterung offene Werkstatt

Zukunft für Kinder in Südafrika - Takathemba e. V. Südafrika

Der Verein takathemba wurde 2008 in Wendlingen von der Südafrikanerin Debbie Jenne gegründet.„Takathemba“ setzt sich zusammen aus den afrikanischen Namen „takalani“ für Glück und „themba“ für Hoffnung. Ziel des Vereins ist, benachteiligte und verwaiste Kinder in Südafrika und Lesotho zu unterstützen. Die Aids-Rate in Südafrika ist nach wie vor hoch, und so lassen die daran verstorbenen Eltern eine große Anzahl an Waisenkindern zurück, von denen viele den HIV-Virus von Geburt an in sich tragen und dadurch oft stigmatisiert sind. Aktuell wird das Projekt „Yomelela“ in den Drakensbergen nahe Lesothos Grenze unterstützt, wo über hundert Waisenkinder versorgt werden und ihnen der Schulbesuch ermöglicht wird. Die weiterführende Schule ist 80 Kilometer entfernt, und so müssen die Miete für ein einfaches Zimmer, Schulmaterial, Schuluniform und Fahrtkosten finanziert werden. Über den Verbleib der Spendengelder wird man regelmäßig informiert, auch über eine Mittelsfrau aus Deutschland, die in Südafrika lebt. „Mit einer Spendensumme von Licht der Hoffnung können wir den Ausbau eines festen Gebäudes finanzieren, 10 Jugendlichen den Besuch der weiterführenden Schule ermöglichen und die vielen Kinder in Yomelela besser unterstützen“ hofft die Vorsitzende Debbie Jenne mit ihren ehrenamtlichen Mitstreitern auf Gelder der Aktion „Licht der Hoffnung“, von denen man bereits 2017 und 2023 Gutes für die Waisenkinder tun konnte.

Spenden-Stichwort: Zukunft für Kinder in Südafrika

24 Wassertanks - Kipepeo - Entwicklung in Afrika e. V.

Der in Neuffen ansässige Verein Kipepeo unterstützt seit 20 Jahren Kleinbauernfamilien in Uganda und Tansania. Ziel des Vereins ist im weitesten Sinne  die Förderung infrastruktureller und entwicklungspolitischer Ziele in Afrika. Im konkreten Fall verbessern 5000-Liter große stabile Wassertanks  die Lebensbedingungen der lokalen Kleinbauernfamilien, und sorgen für einen Wendepunkt: Den Zugang zu sauberem Trinkwasser vor der eigenen Haustür. Die Veränderungen bedeuten unter anderem, dass das gespeicherte Regenwasser dazu führt, dass die Kinder regelmäßig die Schule besuchen können, die Frauen Zeit für ihre Familien und Felder gewinnen, und Krankheiten abnehmen.  976 Wassertanks konnten seither durch Kipepeo finanziert werden. Ein Tank, dessen Anschaffung 500 Euro kostet,  hat eine Lebensdauer von 30 Jahren. „Unser Ziel ist es im Jubiläumsjahr den 1000. Wassertank zu ermöglichen“, sagt Vereinsmitglied  Sven Ziegler. Dank der Übernahme der administrativen Kosten durch die Kipepeo bio & fair GmbH können die Spendengelder zu 100 Prozent zum Kauf der Tanks verwendet werden. Das 20-jährige Jubiläum von Kipepeo soll, dank der Untersützung durch „Licht der Hoffnung“, 1000 Großfamilien, mit zirka 8.000 Menschen, den Zugang zu einer wichtigen Grundlage des Lebens ermöglichen und erhalten: Sauberem Wasser.

Spenden-Stichwort: 24 Wassertanks

Infrastrukturmaßnahmen Nepal - Alfred Kuon

Alfred Kuon aus Schlaitdorf ist Mitglied des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Schlaitdorf, wandert aber auch gerne in den Hochalpen und in Nepals Bergen. Im Jahr 2011 reiste er erstmals nach Nepal ins Mount-Everest-Gebiet und lernte dort den Bergführer Mingmar Sherpa kennen. Er erkannte schnell,  dass die Bevölkerung Nepals sehr arm ist, und vor allem auch unter dem Fehlen des Grundnahrungsmittels Wasser leidet. Alfred Kuon und Mingmar Sherpa haben mit Geldern aus der Aktion „Licht der Hoffnung 2021/2022“ den Menschen im Dorf Raniban/Nepal geholfen ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. Jetzt wollen Sherpa und Kuon das abgelegene Bergdorf Khandacharkre-2 Manma im Distrikt Kalikot mit Spenden aus der Aktion „Licht der Hoffnung“  unterstützen. Das größte Problem des Dorfes sind die kaputten Wasserleitungen, die in einem sehr steilen bergigen Gebiet liegen. Da die Gemeinde nicht in der Lage ist, diesen Zustand zu ändern, müssen sich die Bewohner das Wasser mühevoll in Kanistern besorgen. Fußmärsche von zwei bis vier Stunden am Tag hin und zurück sind nicht außergewöhnlich. Das Dorf besteht aus 57 Häusern mit 67 Familien und 93 Kindern. Mit den Spendengeldern sollen eine 4 kilometerlange Wasserleitung neu verlegt, Solarpanels auf den Häusern angebracht , eine Biogasanlage  installiert, und wenn möglich Schulkleidung für die Kinder angeschafft werden. „Die Spender würden den Menschen in Khandacharkre-2 Manma eine enorme Verbesserung ihrer Lebensqualität ermöglichen“, konstatiert Alfred Kuon.

Spenden-Stichwort: Infrastrukturmaßnahmen Nepal