Wendlingen

Die Bundestagskandidatin der SPD Argyri Paraschaki aus Esslingen fühlt sich dem Sozialen verpflichtet

16.09.2021 05:30, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bundestagswahl 2021: Die Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten im Wahlkreis Esslingen, Argyri Paraschaki, setzt sich für mehr Chancengerechtigkeit und Demokratieförderung ein. Portraits aller weiteren Kandidaten und Schnellchecks finden Sie auf unserer Seite zur Bundestagswahl.

WENDLINGEN. Ihr mit Wahlkampfwerbung und mit ihrem Konterfei beklebtes Fahrzeug, mit dem sie nach Bodelshofen zu unserem Treffpunkt kommt, fällt sofort auf. Die Bundestagskandidatin der Sozialdemokraten im Wahlkreis Esslingen wird beim Aussteigen auch gleich von ein paar Spaziergängern angesprochen. Die 44-Jährige nimmt sich die Zeit, obwohl der nächste Termin schon drängt. Politik auf Augenhöhe, Bürgerbeteiligung – Argyri Paraschaki spricht nicht nur darüber, sondern spricht auch mit denen, die sie meint, hört zu und versucht zu überzeugen. Sie wolle alle Menschen mitnehmen, sagt die Tochter griechischer Einwanderer, die als Kind nach Esslingen kam und dort aufwuchs.

Argyri Paraschaki ist 1977 auf Rhodos/Griechenland geboren. Aufgewachsen in Esslingen kam sie über Umwege aufs Gymnasium. Von der Sachbearbeiterin arbeitete sie sich zur Projektleiterin mit Personal- und Budgetverantwortung bei einem Automobilzulieferer hoch. Jahrelang war sie gleichzeitig Betriebsrätin. Von 2001 bis 2008 war sie ehrenamtliches Mitglied im gemeinderätlichen Ausländerausschuss der Stadt Esslingen. Im Abendstudium studierte sie Wirtschaftswissenschaften und schloss als Wirtschaftsfachwirtin ab. Die 44-Jährige arbeitet als Geschäftsführerin beim Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg (LAKA BW) und ist ehrenamtliches Mitglied im SWR Rundfunkrat und Vorsitzende des Fachrates Migration und Integration der Stadt Esslingen. Zu ihren Hobbies gehören Kultur, Reiten, Lesen und Spazieren gehen.

Der Sozialen Ungleichheit hat sie den Kampf angesagt. Sie selbst sagt von sich, dass ihr gesamtes bisheriges Leben geprägt sei vom Einsatz gegen Benachteiligung und für ein gleichberechtigtes Miteinander auf Augenhöhe in einer teilhabegerechten Gesellschaft, bei gleichen Zugangschancen. „Gerechtigkeit braucht Teilhabe“ ist deshalb ihr Slogan.


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