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Schiefer Turm und Postillion

27.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Pauline Wildner und Jari Hiemer aus der Klasse 4b der Liebenauschule berichten von zwei Neckartailfinger Wahrzeichen.

Sehr schief Foto: pau
Sehr schief Foto: pau

Pauline Wilder: Die 900 Jahre alte Martinskirche von Neckartailfingen erkennt man gleich an ihrem schiefen Turm. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1111, der Turm wurde aber erst 1501, also fast 400 Jahre später, an die Westfassade gestellt. Der Turm ist 33 Meter hoch und bis zum Glockenstuhl begehbar. Schon beim Bau neigte sich der Turm. Es stellte sich heraus, dass der Untergrund aus Knollenmergel besteht. An der südwestlichen Ecke hängt er 1,31 Meter weit über. In den 1950er-Jahren wurde eine Drainage um den Turm gelegt, um so Feuchtigkeit zu verhindern. Regelmäßig muss die Stabilität durch aufwändige Messungen überprüft werden.

Jari Hiemer: Der Neckartailfinger Postillion ist ein Wahrzeichen der Gemeinde Neckartailfingen. Er sitzt auf der 1847 eingeweihten Sandsteinbrücke, die über den Neckar führt. Der Postillion hatte damals noch keine Autos, sondern eine Pferdekutsche. Er war verantwortlich für die Post und die Pferde. Weil Neckartailfingen als Knotenpunkt galt zwischen Stuttgart, Urach und Tübingen, wurde 1598 eine Post- und Pferdewechselstation eingerichtet. 1807 wurde das erste Postamt im Kreis Nürtingen eingerichtet. Zeichen hierfür ist der Postillion.

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