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60 Stunden am Flughafen

27.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Einen Reisebericht hat Jan Kelnberger aus der Klasse 4a der Wendlinger Gartenschule über seine Reise mit der „Aida“ geschrieben.

Eine Woche Entspannen auf einem großen Kreuzfahrtschiff. Das war mein Plan. Doch es kam alles anders. Ein Rückblick.

22. Februar 2020: Heute geht es los. Es geht für eine Woche auf die „Aida“. Ich will die Kanarischen Inseln erkunden. Unser Flug geht nach Gran Canaria. Doch nach drei Stunden muss der Flug abgebrochen werden. Wegen eines Sandsturms ist der Flughafen auf Gran Canaria gesperrt. Wir müssen im portugiesischen Faro landen. Hier geht der Krimi los. Schon morgen sollen wir aber aufs Schiff kommen.

23. Februar 2020: Erst um eins bin ich heute Nacht ins Bett gegangen. Am Morgen um sechs ist unser erstes Treffen mit der Reisegruppe. Manche fahren zum Flughafen. Wir bleiben in unserem Hotel, das wir zum Übernachten bekommen haben. Wir warten auf weitere Informationen zu unserem Flug. Zum Essen und Trinken bekommen wir ein kleines Brötchen und ein kleines stilles Wasser. Hat man sich das bei einem Urlaub so vorgestellt?! Während andere schon sechs Stunden am Flughafen sitzen, erkunden wir Faro und machen Stopp bei einem Strand. Dann fahren wir zum Flughafen. Unser Flug soll heute Abend noch gehen. Das Schiff hat gestern aber bereits abgelegt.

24. Februar 2020: Heute bin ich im Hotel aufgewacht. Ich kann von Glück sagen, dass ich im Hotel aufgewacht bin. Manche sitzen jetzt schon seit 30 Stunden am Flughafen. Da gehen wir nach einem ausgiebigen Frühstück wieder hin. Wir sollten nach Madeira fliegen. Das ist der nächste Hafen, wo die „Aida“ anlegt. 55 Leute passen in den Flieger. Wir sind aber 75. Also wurde am Check-in-Schalter aussortiert. Stellt euch das mal vor! Ihr steht an, um euch für euren gebuchten Flug einzuchecken, dann wird euch aber erzählt, dass ihr nicht zu den fliegenden 55 gehört. Ehepaare wurden getrennt, genauso wie Familien. Stell dir mal vor, deine Mutter und du dürfen mit, aber dein Vater nicht. Unvorstellbar! Zum Glück ist meine ganze Familie mitgekommen. Wir sind dann also nach Madeira geflogen und konnten dort aufs Schiff. Endlich!

25. Februar 2020: Das Schiff ist Wahnsinn! Wir erkunden die Restaurants, Rutschen, Klettergärten und Pools, während die abgewiesenen 20 schon geschlagene 60 Stunden am Flughafen sitzen.

26. Februar 2020: Heute erreichen wir Teneriffa. Die Insel hat viel zu bieten, unter anderem schöne Städte, Strände und Cafés, die wir erkunden. Mit den schönen Buchten ist Teneriffa sicher einen Besuch wert.

27. Februar 2020: Wir legen in Fuerteventura an. Auch das ist eine der Kanarischen Inseln. Wir besuchen eine Aloe-Vera-Farm. Nur hier auf Fuerteventura gibt es so frische Pflegeprodukte.

28. Februar 2020: Lanzarote steht auf dem Programm. Wir erkunden nur die Stadt Arrecife mit der Bimmelbahn. Aber auch das war schön.

29. Februar 2020: Heute geht es heim. Wir haben wieder in Gran Canaria festgemacht. Es war eine spannende Reise, die schon wieder zu Ende ist. Spätabends geht unser Flug nach Hause. Tschüss „Aida“!

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