Leichtathletik

Die Rekordjagd fortgesetzt

20.05.2021 05:30, Von Martin Moll — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Leichtathletik: Die Techniker aus dem Kreis Esslingen erzielen tolle Weiten, Aileen Kuhn hat ihre alte Bestmarke gar pulverisiert

Rekorde sind zwar nicht unbedingt primäres Ziel von Nachwuchs-Spitzensportlern, doch auf dem Weg zum Erreichen von Qualifikationen für deutsche und internationale Meisterschaften wirken diese zumindest motivierend nach.

Für Aileen Kuhn aus Wendlingen geht es im Hammerwerfen um die Teilnahme an den U20-Europa- und Weltmeisterschaften in Tallinn (Estland) im Juli und Nairobi (Kenia) Mitte August. Diese Ziele hat die 18 Jahre alte Deutsche U18-Meisterin des vergangenen Jahres bereits 2020 ausgesprochen. Die Athletin von der LAZ Ludwigsburg hatte erst vergangene Woche bei ihrem ersten Wettkampf mit 60,05 Metern einen neuen baden-württembergischen Rekord aufgestellt. Diesen hat Aileen Kuhn nun bei den Halleschen Werfertagen (Halle/Saale) mit 61,10 Metern quasi pulverisiert. Trotzdem reichte diese Weite am Samstag nicht zum Sieg.

Die Wirtschaftsgymnasiastin unterlag ihrer ein Jahr älteren Dauerrivalin, Esther Imariagbee (Berliner SC), die das vier Kilo schwere Wurfgerät auf 63,39 Meter hämmerte. Dennoch ist Kuhn, die vor fünf Jahren ihre ersten Hammerwurf-Drehungen unter LG Teck-Trainer Ralf Mutschler im Weilheimer Lindachstadion gemacht hatte und anschließend von ihrer Trainerin Carolin Streipart zu einer Spitzenwerferin geformt wurde, zuversichtlich, bei der Jugend-EM und -WM dabei zu sein. Dritte wurde Jada Julien (LAC Chemnitz) mit 57,04 Meter.


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