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Wendlinger erinnern sich an Flucht und Vertreibung aus dem Sudetenland

28.08.2021 05:30, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

2021 jährt sich die Vertreibung der Deutschen aus dem tschechischen Sudetenland zum 75. Mal. Nachfahren der Vertriebenen möchten die Erinnerung daran wachhalten, auch weil es immer weniger Zeitzeugen gibt.

Der Wendlinger Günter Wolf mit seiner Frau Ursula: Als Sechsjähriger wurden er und seine Mutter aus Heinrichsgrün in Westböhmen vertrieben. Foto: Gosson
Der Wendlinger Günter Wolf mit seiner Frau Ursula: Als Sechsjähriger wurden er und seine Mutter aus Heinrichsgrün in Westböhmen vertrieben. Foto: Gosson

WENDLINGEN/NT-HARDT. Als der Krieg verloren war, ahnten viele Deutsche, dass es ihnen nicht gut ergehen würde. Zu viele hatten erlebt und mitbekommen, wie sich die Deutschen als Sieger den Besiegten gegenüber verhalten hatten. Nun waren sie selbst die Besiegten. Im Jahr 1946 billigte die provisorische tschechoslowakische Nationalversammlung eine Reihe von Dekreten, die als Benesch-Dekrete bekannt wurden. In der Folge wurden Bekanntmachungen wie die unten stehende in den Ortschaften verteilt: Jeder sollte nur 25 Kilo Gepäck pro Person, Essen für acht Tage und seine Wertgegenstände mit genauer Auflistung mitnehmen und sich an einem Sammlungspunkt einfinden.


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