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Faire Kleidung erkennen

10.09.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der CDU-Abgeordnete Markus Grübel weist auf den Grünen Knopf hin.

ESSLINGEN. Viele denken nicht darüber nach, unter welchen Umständen in armen Ländern Produkte hergestellt werden. Den wahren Preis bezahlen die Arbeiterinnen und Arbeiter, die unter beschämenden Umständen ausgebeutet werden. Und natürlich die Umwelt. Um Verbrauchern Sicherheit zu geben, wurde am 9. September 2019 durch das Entwicklungsministerium das staatliche Textilsiegel „Grüner Knopf“ eingeführt. Der Esslinger Bundestagsabgeordnete Markus Grübel (CDU) macht anlässlich des zweiten Geburtstags nochmals auf dieses Gütesiegel aufmerksam. „Der Grüne Knopf bietet Verlässlichkeit beim Kauf nachhaltig hergestellter Kleidung.“ Er stelle 26 soziale und ökologische Prüfkriterien von A wie Abwassergrenzwerte bis Z wie Zwangsarbeitsverbot. Weitere Kriterien orientieren sich an ökologischen Lieferketten und an Menschenrechten. Dabei reichten einzelne Vorzeigeprodukte nicht aus. Das ganze Unternehmen müsse sich an diesen insgesamt 46 Kriterien messen lassen. Markus Grübel ist als Beauftragter der Bundesregierung für Religionsfreiheit im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung angesiedelt. Markus Grübel: „Es ist möglich, sich nachhaltig von Kopf bis Fuß zu kleiden. Der ,Grüne Knopf‘ hilft fair einzukaufen.“ Dass solche Produkte nicht teuer sein müssen zeige, dass auch Discounter solche Produkte anbieten. Auch Hersteller aus Baden-Württemberg seien dabei. pm

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