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Auch im Kreis Esslingen verschieben Kliniken Operationen wegen Corona

29.11.2021 05:30, Von Antje Dörr — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um die wachsende Zahl schwerstkranker Covid-Patienten versorgen zu können, verschieben Kliniken OPs – auch im Kreis Esslingen. Eine Ärztin schildert die Auswirkungen.

Wegen der großen Zahl schwerkranker Covid-Patienten müssen andere Patienten auf ihre OP warten.  Foto: pr
Wegen der großen Zahl schwerkranker Covid-Patienten müssen andere Patienten auf ihre OP warten. Foto: pr

Im Landkreis Esslingen arbeiten die Intensivstationen der Medius-Kliniken und des Klinikums Esslingen nun schon seit Wochen am Limit. Die Zahl der Neuinfektionen ist so hoch wie nie, und die Stationen sind voll mit größtenteils ungeimpften Covid-Patienten, denen es zum Teil so schlecht geht, dass sie intubiert werden müssen. Und das manchmal über Wochen. Leidtragende dieses Schicksals, das in den allermeisten Fällen vermeidbar gewesen wäre, sind Patienten, die sich ihre Krankheit nicht ausgesucht haben. „Verschobene OPs“ heißt eine viel zitierte Formulierung, die beschreibt, wie die Kliniken versuchen, Platz zu schaffen für Covid-Patienten. Und das auf Intensivstationen, die im Laufe der Pandemie ohnehin häufig verkleinert werden mussten, weil Personal fehlt. „Auf der chirurgischen Intensivstation können wir zurzeit von 14 Betten nur zehn belegen, aufgrund von Personalmangel“, sagt Sarah Rivinius, Anästhesistin am Klinikum Esslingen.


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