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Museumsstück des Monats im Freilichtmuseum: Bienenwagen und historisches Bienenhaus

28.08.2021 05:30, Von Felicitas Wehnert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Bienenwagen steht im Freilichtmuseum in Beuren. Foto: Schäffler
Der Bienenwagen steht im Freilichtmuseum in Beuren. Foto: Schäffler

BEUREN. Sie stellen zahlenmäßig das größte Kontingent der Museumstiere. Vor allem Kinder zieht das geschäftige Treiben am Einflugloch des Bienenhauses magisch an – mit respektvollem Sicherheitsabstand natürlich. Denn wenn sich die Bienen bedroht fühlen stechen sie – zwar nur einmal, dann verlieren sie ihren Stachel und ihr Leben, aber die kleine Wunde brennt dann doch ein paar Stunden.

Mit dem historischen Bienenhaus und dem mobilen Bienenwagen erinnert das Freilichtmuseum an eine bis in die 1960er-Jahre weit verbreitete Tradition im Land. Lehrer und Pfarrer hatten ein paar Stöcke im Garten, für viele Bauern und Handwerker war das „Honiggeld“ eine zusätzliche Einnahmequelle, und die Bienen bestäubten zudem die Obstbäume und sorgten so für eine gute Ernte.

Das achteckige hölzerne „Immenheim“ aus Köngen stammt von 1913 und ist für 36 Bienenvölker ausgelegt. Der Bienenwagen daneben wurde 1948 von der Ulmer Firma Kässbohrer gebaut und beherbergte bis zu 48 Völker. Ihn hat Lore Hanne nach dem Tod ihres Vaters dem Museum gestiftet. Der Schreiner aus Ohmden zog im Frühsommer meist mit dem Traktor den Wagen mit den Bienen auf die höher gelegene Schwäbische Alb oder in den Schwarzwald, um die verschiedenen Blütezeiten zu nutzen.


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